Bunte Fähnchen leiteten vom Oldenkottplatz zu den
insgesamt 36 Ausstellern, die aus dem Rheinland, dem
Ruhrgebiet, dem Emsland, den Niederlanden und der
näheren Umgebung nach Ahaus gekommen waren.
Die offizielle Eröffnung durch den Bürgermeister
Felix Büter markierte den Stellenwert des
Kunstmarktes, der im letzten Jahr durch Gerd Decker
und die Ahaus Marketing & Touristik GmbH ins Leben
gerufen wurde. 2009 fand der Kunstmarkt alle vier
Wochen statt. In diesem Jahr wird es nur zwei
Kunstmärkte am neuen Standort geben. Dafür haben sie
eine anderes Gewicht.
"Hier ist das Ambiente schöner. Vielleicht wäre
der Sonntag für die Besucher entspannter zu
genießen", meinte die niederländische Malerin Heleen
J. Posthumus aus Ruurlo.
Skulpturen fanden Interesse
Bildhauer Thorsten Sieber aus dem emsländischen
Geeste-Klein Hesepe war zum ersten Mal auf dem
Kunstmarkt. Seine Frauen-Skulpturen aus Stein und
Marmor erregten immer wieder das Interesse der
Besucher, die ihm auch bei der Arbeit zusehen
konnten.
Grenzgängerin ist Jeanet Timmermanns in doppeltem
Sinn. Die Niederländerin lebt in Enschede und
unterhält in Alstätte ihr Atelier. Leuchtend grün
lockt ihre "Gurkenzeit", die tatsächlich eine Uhr
zum Mittelpunkt hat. Ganz besonders umlagert war der
Stand des Besteckkünstlers Arno W. Münch aus Köln.
Er verbiegt Silberbesteck zu attraktivem Schmuck.
Besucher als Jury
Für die Kinder war die Kunstschule "Kreatines"
der Mitorganisatorin Ines Ambaum besonders
attraktiv. Dort konnten sie mit Ton arbeiten oder
Bilder malen. Die Besucher konnten auch als Jury
aktiv werden, indem sie ihren Favoriten aus den
ausgestellten Kunstwerken auswählten.
Gabriele Grünewald aus Ahle belegte mit ihrem
Gemälde in der Publikumsgunst den dritten Platz.
Karin Boekholt aus Schwerte und Thorsten Sieber aus
Geeste wurden zusammen auf den zweiten Rang gesetzt.
Siegerin Annette Hasebrink aus Gladbeck erhielt
einen Geldpreis in Höhe von 300 Euro, den die
Volksbank gestiftet hatte.

(Foto: Elvira Meisel-Kemper)
|